Anamnese -

Das Erstgespräch

Probleme zwischen Mensch und Hund, sind häufig das Resultat von kleinen und großen Missverständnissen. Bei Auftreten solcher Schwierigkeiten ist es daher sinnvoll, die Mensch-Hund-Beziehung durch einen kompetenten Hundetrainer begutachten zu lassen. 

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In einem ausführlichen 90-minütigen Erstgespräch lernst Du uns kennen. Wir dokumentieren den Ist-Zustand in einer so genannten Anamnese und nutzen diese, getreu nach Albert Einstein „Inmitten von Schwierigkeiten, liegen günstige Gelegenheiten“, um gemeinsam für Dich und deinen Hund bzw. deine Hunde, die passende Strategie zu entwickeln.

Vor dem praktischen Arbeiten mit dem Hund vermitteln wir dir zudem notwendiges Fachwissen über das Ausdrucksverhalten und die Kommunikation des Hundes, die Belohnungsprinzipien und die Lerntheorie.

Die Anamnese ist Voraussetzung für die darauf folgende kynologische Beratung.

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Kynologische Beratung - 

DaS Hundetraining

Störende Verhaltensweisen wie z.B. im häuslichen Bereich, unangemessenes Aggressionsverhalten, Verhaltensstörungen oder unkontrolliertes Jagdverhalten bedürfen einem individuellen und intensiven Training, welches wir ausschließlich im Einzeltraining durchführen.

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Wir stehen Dir zur Seite um das Verhalten deines Hundes besser zu verstehen, darauf angemessen zu reagieren und um in Zukunft selbstständig agieren zu können.

Im Training lernst Du, dich selbst einzubringen, Konflikte souverän zu lösen und zielorientierte Maßnahmen zu ergreifen. Bei unserer Arbeit verzichten wir, außer auf Geschirr-, Halsband, Leine und notwendige Sicherungsmaßnahmen, in der Regel auf weitere Hilfsmittel, setzen diese aber ggf. überlegt und sorgsam ein. Fairness gegenüber dem Tier sowie Nachhaltigkeit stehen für uns an oberster Stelle.

Nicht selten muss nur etwas an den Stellschrauben gedreht werden, um das Zusammenleben und die soziale Beziehung zu verbessern.

Welpengruppe -

Die Frischlinge

Bewusst und reflektierend miteinander leben und zusammenwachsen, den Welpen einfühlend begleiten, Entfaltung ermöglichen, auch mal etwas fordern und begrenzen, mehr aber bestärken und ermutigen, vor allem aber grundsätzlich als individuelles Lebewesen akzeptieren. Wir legen mit dir gemeinsam in der Welpenfrüherziehung den Grundstein für das spätere Hundeleben.

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In unseren Augen ist das Lernen, Dreh- und Angelpunkt jedweden Spiels. Im Besonderen bedeutet dies, Sorge dafür zu tragen, dass sich jeder Welpe innerhalb der Gruppe sicher und geborgen fühlt.

Kommunikation und soziale Rollen zu erfahren, erste Hör- und Sichtzeichen zu erlernen und spielend flexibler für wechselnde Umweltreize zu werden, sind die vordergründigen Ziele unserer Welpengruppe.

Neben dem freien Spiel fokussieren wir uns dabei auf die Orientierung am Halter, die Leinenführigkeit, den Rückruf, verschiedene Koordinationsübungen, Regelspiele, das Warten lernen, die Steigerung der Frustrationstoleranz und das Setzen von Grenzen.

Die Welt ist groß und es gibt viele spannende Dinge zu entdecken. Deswegen treffen sich „die Frischlinge“ auch außerhalb des Trainingsplatzes. Hier werden sie mit Bedacht an ihr Umfeld herangeführt, um diese zu verstehen und sich später darin zurecht zu finden.

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Sozialgruppe -

Die Meute

Gerade im städtischen Umfeld wird es für Hundehalter immer schwieriger, ihrem Hund innerartliche Kontakte zu ermöglichen. Zeigt der Hund gegenüber Artgenossen oder Menschen nun auch noch ein unverhältnismäßiges Verhalten, fehlt dem Hund schnell das was er eigentlich bräuchte: Der Kontakt zu anderen Hunden.

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„Die Meute“ bietet Platz für alle Hunde und Halter, die gerne auf andere Hunde und Halter treffen und die angemessene soziale Interaktion und Kommunikation des Hundes fördern wollen. Der Halter wird aktiv in das Geschehen integriert und lernt, das Verhalten seines Hundes einzuschätzen, sich ggf. für ihn stark zu machen oder auch Ruhe in das Geschehen zu bringen.

In dieser Gruppe legen wir Wert auf eine stabile Struktur, denn die Qualität und nicht die Quantität von innerartlichen Sozialkontakten macht den Unterschied. Hierbei lernen sich die Hunde mit der Zeit besser kennen, was zwischen ihnen eine Vertrauensbasis schafft und das soziale Lernen ermöglicht.

Teilnehmen können Hunde jeden Alters. Für die Teilnahme von Hunden mit aggressivem Verhalten gegenüber Menschen oder Artgenossen, ist zunächst zwingend eine Anamnese und ggf. eine kynologische Beratung erforderlich. 

Socialwalks -

Die Wanderslust

Nicht immer sind Spaziergänge so schön, vielfältig oder so entspannend, wie sie sein sollten. Manchmal wird diese Freude aus den unterschiedlichsten Gründen getrübt. Damit das nicht so bleibt, haben wir den SocialWalk im Programm.

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Manchmal wird es schnell unentspannt. Sei es, weil der Hund sich nicht benimmt, unverträglich gegenüber Menschen oder Artgenossen oder aber ängstlich ist und sich unsicher in seiner Umwelt bewegt – oder einfach nur, weil im Freundeskreis keine anderen Hundehalter vorhanden sind.

Der SocialWalk ist von allem etwas: Wir streifen gemeinsam durch die Natur, erkunden die schöne Umgebung und unternehmen zusammen Dinge, wie z.B. ein Eisessen oder einen Biergartenbesuch. Willkommen sind hierbei auch – aber natürlich nicht nur – die eher schwierigen Vierbeiner, wegen derer sich, aus welchem Grund auch immer, bei uns niemand verstecken muss.

Bei diesem Spaziergang bleiben die Hunde die meiste Zeit an der Leine und werden nur in besonderen Fällen – und auch nur in von den Trainern vorgegebenen Konstellationen - von der Leine gelassen.

Die Halter lernen in dieser Gruppe, Alltagssituationen sicher zu meistern und ihre Hunde einfacher zu führen. Treten Probleme auf, so werden gemeinsam Signale und Strategien zur Bewältigung dieser erarbeitet. Die Hunde lernen sich zu beherrschen, Frustrationen besser zu ertragen und dass das Zusammensein mit Artgenossen nicht immer nur Partystimmung oder Stress bedeutet, sondern man sich auch einfach nur auf Frauchen oder Herrchen konzentrieren und mitgehen kann.

Gegenseitige sowie allgemeine Rücksichtnahme und das Befolgen der Anweisungen der Trainer während des gesamten Unterrichts wird vorausgesetzt. Die Hinterlassenschaften der Hunde sind natürlich zu entsorgen.

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Jagdkontrolle -

Wild auf wild

Wir in der Hundeschule nutzen die Hasenzugmaschine hauptsächlich um den Rückruf unserer Hunde draußen im Freilauf an dem steuerbaren Bewegungsreiz zu trainieren aber auch um aufgestellte Regeln, wie zum Beispiel "Du darfst nicht vom Weg runter gehen!" zu überprüfen.

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Geeignet ist das Training für:

- Jagdlich motivierte Hunde

- Hunde, die Bewegungsreizen hinterher gehen

- das Auftrainieren und Überprüfen von Verhaltensabbrüchen und Verhaltensunterbrechungen

- das Generalisieren des Rückrufes an dem "worst case"-nahen Jagdreizen

Wir planen individuell den für euch und dem Ist-Stand eures Hundes passenden Schwierigkeitgrad.

- an der Leine oder im Freilauf

- auf dem Weg oder auf einer Freifläche

- mit einem oder mehreren Hunden

- gerade gezogen oder kreuz und quer

- Abruf oder Verhaltensabbruch im Schritt, Trab oder Galopp

- ihr wisst wo der falsche Hase startet oder ihr wisst es nicht

Bei jedem Training an jagdähnlichen Reizen sorgen wir natürlich dafür, dass euer Hund nicht zum Erfolg kommt.

Besonders wichtig ist uns keinen Türen bei euren Hunden zu öffnen, die Ihr am Ende nicht mehr schließen könnt. Ein Hund der kein jagdliches Interesse zeigt, wird in diesem Training nicht mitmachen dürfen. Er soll weder sich etwas abschauen noch auf den Geschmack kommen.

Bezüglich Neukunden, deren Hunde und ihr Verhalten wir nicht kennen, gilt selbiges.

Wichtig für euch ist, dass ein erfolgreicher zweiter Durchgang nicht automatisch bedeutet, dass euer Hund nun nicht mehr jagen möchte und auf jedes Signal von euch hört. Wie bei jedem Training muss die Situation möglichst oft an verschiedenen Orten wiederholt werden, damit euer Hund das richtige Verhalten generalisieren kann. Dazu müsst ihr im Alltag dafür Sorge tragen, dass ein Erfolg für euren Hund ausbleibt.

Und dann gibt es auch noch die trainingsschlauen Hunde, die sofort erkennen ob es eine gestellte Situation ist oder nicht und ihr Verhalten dementsprechend anpassen. Wir sind kreativ, sehr nah an der Realität aber wir können euren Hund nicht dazu zwingen sich wie im Alltag zu verhalten. Für diese Hunde haben wir jedoch auch noch einige Ideen im Petto.

Die Einheiten finden ab 3 Teilnehmern statt und beinhalten 2 Durchgänge. Aktuell planen wir dafür 2 Termine/Monat ein. 

Natürlich könnt ihr euch auch mit befreundeten Hundehaltern zusammen tun. Sprecht uns für einen gemeinsamen Termin gerne an.